Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Nova Aurum IT
- Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Hans-Joachim Kluge e.K. (Geschäftsbereich Nova Aurum IT), Inhaber Hans-Joachim Kluge (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“), soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Auftragnehmer erbringt Leistungen sowohl gegenüber Unternehmern (B2B) als auch gegenüber Verbrauchern (B2C) im Sinne des § 13 BGB. Wo diese AGB zwischen beiden Kundengruppen unterscheiden, ist dies ausdrücklich kenntlich gemacht. - Leistungen
Der Auftragnehmer erbringt IT-Dienstleistungen, insbesondere:
- laufende IT-Betreuung im Rahmen von Betreuungsverträgen
- Beratung, Einrichtung und Wartung von IT-Systemen
- Fehleranalyse und -behebung, IT-Support und Fernwartung
- Installation von Hard- und Software sowie Vermittlung entsprechender Beschaffungen
- Netzwerk-, WLAN- und Infrastrukturleistungen sowie IT-Sicherheitsmaßnahmen
- Einrichtung und Betreuung von Microsoft-365-Umgebungen
- Projektleistungen sowie Remote-Support und Vor-Ort-Service
Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung, dem Angebot oder dem individuellen Betreuungsvertrag. Ein konkreter Erfolg (z. B. die vollständige Fehlerbehebung) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich vereinbart; geschuldet wird die fachgerechte Erbringung der Leistung nach dem Stand der Technik.
- Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch die ausdrückliche Annahme eines Angebots des Auftragnehmers durch den Auftraggeber (mündlich, schriftlich oder in Textform, z. B. per E-Mail) oder durch die tatsächliche Aufnahme der beauftragten Tätigkeit durch den Auftragnehmer nach vorheriger Anfrage des Auftraggebers. Bei Beauftragung über das Kontaktformular der Website oder per Telefon handelt es sich um einen im Fernabsatz geschlossenen Vertrag im Sinne des § 312c BGB, sofern der Auftraggeber Verbraucher ist; die Regelungen in Ziffer 16 (Verbraucherwiderrufsrecht) sind in diesem Fall zu beachten.
- Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Auftragnehmer bei der Leistungserbringung angemessen zu unterstützen, insbesondere:
- alle für die Auftragsdurchführung erforderlichen Informationen rechtzeitig bereitzustellen
- erforderlichen Zugang zu Systemen, Räumlichkeiten und Ansprechpartnern zu ermöglichen
- vor Beginn der Arbeiten eine aktuelle Datensicherung der betroffenen Systeme vorzuhalten, sofern nicht ausdrücklich eine eigene Backup-Leistung des Auftragnehmers vereinbart wurde
Verzögert sich die Leistungserbringung durch unzureichende Mitwirkung des Auftraggebers, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend.
- Termine und Leistungsfristen
Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als „verbindlich“ bezeichnet wurden. Bei Betreuungsverträgen mit vereinbarten Reaktionszeiten gelten die im jeweiligen Vertrag genannten Zeiten. - Vergütung
Die Abrechnung erfolgt nach Zeitaufwand oder gemäß vereinbartem Festpreis bzw. gemäß den Konditionen eines laufenden Betreuungsvertrags. Zusätzlicher, im Vorfeld nicht vereinbarter Aufwand wird gesondert berechnet und, soweit zumutbar, vorab angekündigt. Fahrtkosten können zusätzlich berechnet werden, sofern dies vereinbart ist. Alle Preisangaben verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, netto zzgl. der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer. - Zahlungsbedingungen
Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, ohne Abzug innerhalb von 8 Tagen nach Rechnungsdatum zahlbar. Bei Zahlungsverzug des Auftraggebers kann der Auftragnehmer weitere Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückstellen; gesetzliche Verzugsfolgen (§§ 286 ff. BGB) bleiben unberührt. - Hard- und Software, Fremdleistungen
Soweit der Auftragnehmer Hard- oder Software beschafft oder vermittelt, gelten ergänzend die Lizenz- bzw. Herstellerbedingungen des jeweiligen Anbieters. Für Produkte und Leistungen Dritter (z. B. Software-Lizenzen, Cloud-Dienste) haftet der Auftragnehmer nicht für die Erfüllung durch den Drittanbieter selbst, unterstützt den Auftraggeber jedoch im Rahmen des Zumutbaren bei der Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Drittanbieter. - Fernwartung
Der Auftragnehmer kann zur Leistungserbringung Fernwartungssoftware einsetzen. Der Zugriff auf Systeme des Auftraggebers erfolgt jeweils erst nach dessen Zustimmung im Einzelfall (z. B. durch Freigabe einer Fernwartungssitzung). - Datensicherung
Die eigenverantwortliche Datensicherung liegt beim Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich eine Backup-Leistung des Auftragnehmers vereinbart wurde. Wurde eine Backup-Leistung vereinbart, richten sich Umfang und Wiederherstellungsfristen nach der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung. - Gewährleistung / Mängelrechte
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Bei Verträgen mit Unternehmern (B2B) hat der Auftragnehmer im Fall eines Mangels zunächst das Recht zur Nacherfüllung innerhalb einer angemessenen Frist. Bei Verträgen mit Verbrauchern (B2C) gelten die gesetzlichen Mängelrechte ohne Einschränkung. - Haftung
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet der Auftragnehmer unbeschränkt, auch bei einfacher Fahrlässigkeit.
Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf, ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht für Ansprüche aus einer von dem Auftragnehmer ausdrücklich übernommenen Garantie. - Haftung bei Datenverlust
Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur im Rahmen von Ziffer 12 dieser AGB und nur insoweit, als der Schaden auch bei einer den Umständen nach angemessenen Datensicherung durch den Auftraggeber gemäß Ziffer 4 nicht vermeidbar gewesen wäre. Der Auftragnehmer haftet nicht für Datenverluste, die auf eine fehlende oder unzureichende Datensicherung des Auftraggebers zurückzuführen sind, sofern keine Backup-Leistung des Auftragnehmers vereinbart war. - Laufzeit und Kündigung laufender Verträge
Laufende Betreuungs- oder Serviceverträge werden, sofern im Einzelvertrag nicht anders geregelt, auf unbestimmte Zeit geschlossen und können von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Abweichende Laufzeiten oder Kündigungsfristen können im jeweiligen Einzelvertrag vereinbart werden und gehen dieser Regelung vor. - Vertraulichkeit
Beide Vertragsparteien verpflichten sich, im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordene vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben, soweit keine gesetzliche Offenlegungspflicht besteht.
16. Widerrufsrecht für Verbraucher
Schließen Sie als Verbraucher (§ 13 BGB) einen Vertrag mit uns über Fernkommunikationsmittel ab (z. B. über das Kontaktformular unserer Website oder per Telefon, ohne dass wir gleichzeitig persönlich anwesend sind), steht Ihnen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Widerrufsrecht
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Hans-Joachim Kluge e.K. (Nova Aurum IT), Rollstraße 44, 38678 Clausthal-Zellerfeld, E-Mail: info@nova-aurum-it.de, Telefon: 0151 65166794) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung bereits während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Bei Verträgen über die Erbringung von Dienstleistungen erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben haben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Fordern Sie ausdrücklich einen sofortigen Beginn der Leistung an (z. B. bei akutem IT-Support), werden wir Sie vor Beginn gesondert um eine ausdrückliche Bestätigung hierzu sowie zur Kenntnisnahme des Erlöschens des Widerrufsrechts bitten.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An Hans-Joachim Kluge e.K. (Nova Aurum IT), Rollstraße 44, 38678 Clausthal-Zellerfeld, E-Mail: info@nova-aurum-it.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):
— Bestellt am (*):
— Name des/der Verbraucher(s):
— Anschrift des/der Verbraucher(s):
— Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
— Datum:
(*) Unzutreffendes streichen.
17. Verbraucherstreitbeilegung
Wir sind weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
18. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt dies nur, soweit hierdurch der durch zwingende Bestimmungen des Rechts ihres gewöhnlichen Aufenthaltsortes gewährte Schutz nicht eingeschränkt wird. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Stand: Oktober 2026
